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Penguin Cafe

Arthur Jeffes of Penguin Cafe - press photo by Alex Kozobolis Bildquelle Beats International



Die legendären Penguin Cafe werden Teil der Erased Tapes Familie und beginnen mit ihrem anstehenden Album ein neues Kapitel ihrer einzigartigen Geschichte ‘The Imperfect Sea’ erscheint weltweit am 5. Mai 2017. Heute erscheint mit dem Track ‘Cantorum’ ein erster Vorgeschmack auf das Album, hier könnt ihr den Song hören: Cantorum

Ein Pinguin inmitten einer glühend heißen Wüste, weit entfernt von seinem natürlichen Habitat. Dies spiegelt Arthur Jeffes’ Reise und Erkundung eines neuen musikalischen Territoriums wider. Penguin Cafe haben sich unter der Leitung von Arthur zu einer eigenen Instanz entwickelt, nachdem dieser die Band 2009 als Fortführung und Hommage an das Erbe seines Vaters, Simon Jeffes’ Penguin Cafe Orchestra, ins Leben gerufen hatte. Das anstehende Album erinnert an vertraute Klänge, und greift zugleich neue Elemente auf.
Der Albumtitel bezieht sich auf eine Aussage seines Vaters, dass “wir durch ein Meer von Unvollkommenheiten waten…”, damit auf die Idee anspielend, das Schönheit im Chaos zu finden ist. “Falls es eine Geschichte zu dem Album gibt, dann kommt sie aus der Akzeptanz für die Mängel in allen Aspekten des Lebens; mehr noch, die Erkenntnis, das es gerade die Unvollkommenheiten und kleinen Zufälle sind, die die besten Dinge erschaffen”, erklärt Arthur. Dies wurde auch in dem beeindruckenden Cover-Artwork aufgegriffen, welches von FELD unter der künstlerischen Leitung von Labelgründer Robert Raths gestaltet wurde und eine einsame Figur zeigt, die sich ihrer Umgebung anpasst und diese akzeptiert.

Zum Großteil selbst komponiert, enthält das Album neben Cover-Versionen elektronischer Werke von Simian Mobile Disco und Kraftwerk, zusätzlich eine Neubearbeitung von Simons ‘Now Nothing’. Arthur hat sich von der traditionellen Jazz- und Folk-Herkunft, für die Penguin Cafe Orchestra bekannt waren, in einen neuen Bereich beseelter Ambient und Dance Musik weiterentwickelt, die ausschließlich durch akustische Elemente erzeugt wurde.
“Für dieses Album wollte ich eine Art Aufbruch herbeiführen, von dort wo wir herkommen, bis hierhin, wo wir uns gerade befinden. Die Idee war eine musikalische Welt zu erschaffen, die sich für Hörer/-innen von Dance Musik bekannt anfühlt, aber immer noch unsere Werte verkörpert. Also haben wir elektronische Ebenen durch echte Instrumente ersetzt: Pads mit echten Streichern, Synthies mit extrem veränderten Klavieren und atmosphärische, analoge Drones mit echten Feedback-Loops, die durch einen Stein und den Resonanzboden eines Klaviers klingen.”
Infos: Beats International

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Emmecosta veröffentlichen neue Single ‘Miguel’

Emmecosta Bildquelle Nordic By Nature



“Miguel is a part of us that we have left in Italy. It’s the son, grown up, of our past. We look after him, we look at him, but from the North. The song is about Miguel, the exponential image of our roots.” – Emmecosta

Den wenigsten ist bekannt, dass das Göteborger Trio Emmecosta ursprünglich aus einer kleinen italienischen Stadt namens Positano kommt. Nachdem sie in den letzten sieben Jahren in Schweden gelebt und ihre Musik dort aufgenommen und veröffentlicht haben, bezeichnen sich die Bandmitglieder selbst als Schweden. Ihre Wurzeln haben sie dabei nie vergessen. Und das zeigen sie mit ihrer neuen Single Miguel. Miguel erzählt die Geschichte eines Mannes und seines eigenen Landes. Die versteckte dunkle Romantik in der Geschichte repräsentiert die Melancholie, die die Band mit ihrer Heimatstadt in Italien verbindet und wie es sich für sie anfühlte, nach Schweden auszuwandern. Da ist das Verlangen nach einem Zuhause und gleichzeitig das Annehmen einer neuen Zugehörigkeit.
hier könnt ihr den Song hören: Miguel

Eine Mischung aus verträumten Klangbildern, städtischen Beats und nordischer Coolness. Emmecosta ist das Ergebnis, wenn man Positano, Mailand und Göteborg miteinander vermischt. Alternativer dream pop, der malerische Landschaften durch melancholisch, verträumte Töne transportiert.
Infos: Nordic By Nature

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ADULT. – Detroit House Guests

ADULT. - Detroit House Guests Bildquelle MUTE



ADULT. – Detroit House Guests VÖ: 17.03.2017

ADULT., die Band um das Künstler-Paar Nicola Kuperus und Adam Lee Miller aus Detroit, geben erste Details zu ihrem brandneuen Studioalbum bekannt, das als Doppel-LP und CD am 17.03. auf Mute erscheint. Die erste Single hört auf den Namen “They’re just words” – featuring Nitzer Ebbs Douglas J McCarthy.

Detroit House Guests ist ein kollaboratives Projekt, das ADULT. bereits in den frühen 2000ern erdacht hatten. Das Konzept wurde bald 15 Jahre später Realität, nachdem sie eine Förderung der John S. and James L Knight Foundation erhalten hatten. Analog der Idee einer artist residency, eines Künstlerstipendium, luden ADULT. unter der Prämisse des gemeinsamen Lebens und Arbeitens verschiedene Künstler für einen Zeitraum von je drei Wochen zu sich ins Studio ein. Das Resultat ist ein Album, das sie nicht zu Unrecht ein „anthropologisches Klangexperiment“ nennen.

Das Werk bietet Kollaborationen mit einer ganzen Reihe verschiedener Künstler*innen – Douglas J McCarthy von Nitzer Ebb, Michael Gira von Swans, Shannon Funchess von Light Asylum, Robert Aiki Aubrey Lowe alias Lichens, der österreichischen Thereministin Dorit Chrysler und der multidisziplinären Künstlerin Lun*na Menoh.



ADULT. sind Nicola Kuperus und Adam Lee Miller aus Detroit. Ihre erste gemeinsame Show spielten sie 1997 in Deutschland – damals noch unter dem Moniker Artificial Material. Als Plasma Co veröffentlichten sie im darauf folgenden Jahr eine erste 12-Inch. Im gleichen Jahr erschien bereits eine weitere 12-Inch unter ihrem heutigen Namen ADULT.. Bis heute haben sie auf verschiedenen Labels wie Ghostly International, Thrill Jockey und Clone Records, aber auch auf ihrem eigenen Label Ersatz Audio, sechs Alben und 19 EPs/Singles veröffentlicht. Dazu gesellen sich Remixe für Tuxedomoon, John Foxx, Death in Vegas und Pet Shop Boys und andere.
Neben ihrer Arbeit als Musiker sind Kuperus und Miller als bildene Künstler*innen in den Bereichen Skulptur, Malerei, Film, Fotografie, Video und Installation tätig. Ihre Arbeiten wurden unter anderem beim Austrian Cultural Forum (NY), in der Mattress Factory (Pittsburgh), im Detroit Institute of Arts (Detroit), MOMAS (Saitama, Japan) und Centre d’art contemporain de Meymac (FR) gezeigt.
Infos: MUTE

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Louise Lemón – Single ‘Egyptian Darkness’

Louise Lemón Bildquelle Nordic By Nature



Die schwedische Sängerin Louise Lemón veröffentlichte am 27.1.2017 ihre neue Single Egyptian Darkness mit Shipwreck auf der B-Seite. Im März erscheint ihre Debüt EP Purge.

Egyptian Darkness ist die neue Single der schwedischen Sängerin Louise Lemón. Mit einer verborgenen Botschaft, die tief im Track steckt, provoziert die neue Single düstere, mysteriöse und mystische Emotionen. Im Stil von Lana Del Rey, The Kills und PJ Harvey’s offenem und luftigem ‘Noir-Sound’ nimmt der Track den Hörer auf eine psychedelische Reise. Der Beat ist langsam und doch durchsetzungsfähig, die Gitarrenriffs sind ätherisch und kraftvoll zugleich – Louise’s Gesang schwebt über dem Lied mit einer Präsenz, die einfach nicht ignoriert werden kann.
Hier könnt ihr den Song hören: Egyptian Darkness

“Egyptian Darkness is a song about keeping on walking on your own path, even if you’ve been completely blinded. Not bending over backwards or doubting yourself and understanding that there is a great meaning and a huge power in doing so. I wanted the sound to really relate to this massive force. The song and especially the outro was created in the rehearsal space and the musicians playing on the track had a big part in creating the sound.” – Louise Lemón

Den Sound der schwedischen Künstlerin Louise Lemón kann man am besten mit dem Wort Death Gospel beschreiben und zeichnet sich durch Intensivität, einer Menge Soul und intimen Songwriting aus. Auf der Bühne beschwört sie einen massiven Sound herauf, und das nur mit wenigen Hilfsmitteln, wie etwa pochenden Beats, Orgeln und verzerrten Gitarren.
Nach Thirst veröffentlicht Louise Lemón heute ihre neue Single Egyptian Darkness. Der Titel des Tracks bezieht sich auf ein Gleichnis des Exodus in der Bibel, in dem sich für drei Tage eine Dunkelheit über Ägypten ausgebreitet hat, so dass Moses die Flucht gelang. Noch wichtiger ist jedoch – fernab von religiösen Interpretationen – die zugrunde liegende Bedeutung der Befreiung. Beide Tracks stammen aus ihrer Debüt EP Purge, die am 03. März 2017 bei Icons Creating Evil Art erscheinen wird. Die EP wurde in einer Hütte im tiefsten Wald der historischen Provinz von Dalarna aufgenommen und anschließend von Randall Dunn (Thurston Moore, Sunn o))) in den berühmten Avast Studios in Seattle gemixt.
Infos: Nordic By Nature

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The Baboon Show – The Hermit

The Baboon Show Bildquelle Mute



Neue Single: ‘The Hermit’ The Baboon Show

The Baboon Show, die schwedische Rock n Roll/Punk Band um Frontfrau Cecilia Boström, veröffentlichten 2016 bereits ihr siebtes Album “The World is bigger than you” auf Kidnap Music.

THE HERMIT ist die 4. Auskopplung und im Gegensatz zu den vorherigen Singles des Albums besticht dieses Stück vor allem durch seinen 80er Jahre Disco-Rock Charme, den die Band mit stampfendem Schlagzeug und ‘hässlichen’ Rammstein-Synthesizern (O-Ton Band) bis auf die Spitze treibt.

Textlich geht es im Song darum, in einer Situation gefangen zu sein aus der man raus möchte, letztlich aber nicht genug Energie oder Mittel hat, sich daraus zu befreien. Passend zur Musik wurde aber auch hier dieses Thema so sehr überspitzt, dass der Text eine gewisse Komik und Ironie besitzt, die herrlich zur Atmosphäre des Songs passt.



Infos: Mute

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Francois & The Atlas Mountains – Grand Dérèglement

Francois & The Atlas Mountains - Grand Dérèglement Bildquelle Domino Records


Francois & The Atlas Mountains – Grand Dérèglement (VÖ 12.01.17)

Nach É Volo und Piano Ombre veröffentlichen Francois & The Atlas Mountains am 3. März ein neues Album auf Domino Records. Solide Mirage spiegelt zwei Erfahrungen aus Francois Marrys Leben nach der Veröffentlichung von Piano Ombre wieder.

Zum einen arbeitete er 2014 mit Yves Saint Laurent an einem Musikprojekt, für das er in die brodelnde Punkszene L.A.’s eintauchte. Zum anderen spielte die Band 2015 einige Shows im Mittleren Osten, wo sie auf eine politisch aufgewühlte Musikszene traf. Beide Reiseerfahrungen wirkten sich auf den Geist des neuen Albums aus.

So ist auch die erste Single Grand Dérèglement Kind einer besonderen Zeit. Wirtschaftskrisen, Flüchtlingsdebatten, politische Machtverschiebungen und der Umgang mit Terroranschlägen. Francois & The Atlas Mountains gehören zu den wenigen relevanten Bands, die ihre Hoffnung auf bessere Zeiten so hörbar machen.



Infos: Domino Records

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Adna – ‘Thoughts’

Adna Bildquelle Nordic By Nature



Die Schwedin Adna veröffentlichte am 20.1.2017 ihre neue Single Thoughts. Der Track ist der zweite Vorgeschmack auf ihr neues Album Closure, das am 17. März erscheinen wird.

“I wrote this when I was 16 as some kind of declaration of love to the place where I have my roots. Despite all the sorrow and the melancholy, it?s the most beautiful place I know about. And I wanted to make this song again, because it feels important to also see and think of the beauty in the things that otherwise are shown as something sorrowfully.” – Adna

Adna veröffentlichte bisher zwei Longplayer (‘Night’ und ‘Run, Lucifer’) und knackte in den letzten zwei Jahren mit ihren Streams die 20 Millionen Grenze bei Spotify. Die melancholische Lo-Fi Singer/ Songwriterin wird oft mit Künstlern wie Bon Iver und Daughter verglichen, Lob hagelte es unter anderem von KCRW, Pigeons and Planes, NME, The Line Of Best Fit, Stereogum, Rolling Stone, Musikexpress, Intro und der Spex. Einige ihrer Songs wurden bereits in bekannten Fernsehserien (wie etwa ‘Bones’ im Mai 2016) gefeatured. Mit ihrem dritten Album ‘Closure’ hat Adna nun ihre innere Dunkelheit gefunden und kehrt damit zurück zu ihren Wurzeln.

Adna wusste schon in jungem Alter, dass sie einmal Musikerin werden möchte. Während des Musikunterrichts in der Sekundarschule und später dann auf der Musikhochschule begann sie, die Empfindlichkeit und die fragilen Momente der Musik zu erforschen – und das beeinflusste ihr eigenes Songwriting und das Produzieren.

Die junge schwedische Sängerin und Musikerin veröffentlichte im April 2014 ihr Debütalbum ‘Night’. Seitdem hat Adna in den Medien für großes Aufsehen gesorgt und es hagelte auch Lob für ihre frühere EP, sowie für einige Youtube Cover. Es herrscht eine enge Verbindung zwischen dem Titel ihres Debütalbums und dem Prozess des Songwritings. In der Nacht findet sie Ruhe und Frieden, um an den Kern ihres Selbst und ihres musikalischen Ausdrucks zu gelangen. Die Nacht ist die Zeit, in der sie für Inspiration am offensten ist, und in genau diesen düsteren und ruhigen Stunden komponiert sie zarte und emotionale Songs, die stets mit schwedischen Lyrics, einem Gitarrenriff und einem Song in ihrem Kopf beginnen, das sie dann später ins Englische umwandelt.

Nach ihrem Debütalbum zog Adna nach Berlin, wo sie wieder anfing zu schreiben und Songs aufzunehmen. Die Entscheidung zum Umzug war der Notwendigkeit geschuldet, ihren Platz zu finden und ihrer Musik eine ehrliche Chance zu geben – ihr zweites Album ‘Run, Lucifer’, das im Frühjahr 2015 veröffentlicht wurde, ist das Ergebnis davon. Das Album wurde in ihrem Schlafzimmer geschrieben und aufgenommen.

Hier könnt ihr den Song hören: Thoughts

Nach der Veröffentlichung von ‘Run, Lucifer’ tourte Adna durch ganz Europa und sammelte eine Menge Inspiration für ihre Live Performance. Neben Support Auftritten für u.a. Blaudzun und Dotan spielte sie auch einige Headline Shows. Adna lebt noch immer in ihrer Wahlheimat Berlin und hat 2016 damit verbracht, die neuen Songs für ‘Closure’ zu schreiben und aufzunehmen. Bei ihrem neuen Album können wir Adna dabei zuhören, wie tief sie in ihre eigene Vergangenheit und Dunkelheit abtaucht – und zwar wie nie zuvor.
Infos: Nordic By Nature

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Johnny Flynn – Raising The Dead

Johnny Flynn Bildquelle Beats International


Pünktlich zum Jahresauftakt hat der britische Musiker und Schauspieler Johnny Flynn sein mit Spannung erwartetes viertes Album angekündigt: „Sillion“ heißt das kommende Werk, das am 24. März via Transgressive Records erscheinen wird. Die erste Single „Raising the Dead“ gibt es bereits zu hören.

In mehreren Phasen über einen langen Zeitraum herangereift, unterbrochen von Abschnitten, in denen er sich vermehrt der Schauspielerei oder auch seiner jungen Familie gewidmet hat, handelt „Sillion“ vom menschlichen Bestreben, eins zu werden mit der Welt, der Erde, von der wir doch stets getrennt bleiben müssen. Die Titel seiner Veröffentlichungen sind für den Briten mit der Zeit zunehmend bedeutender geworden, und „Sillion“ – ein extrem seltenes Wort, das für einen harten, glänzenden, frisch aufgepflügten Ackerboden steht – reiht sich da perfekt ein, denn die verschiedenen Elemente, die darin mitschwingen (Freundschaft, Politik, Poesie) beschreiben sehr gut die Grundstimmung und Ausrichtung der neuen LP.

Aufgenommen hat Johnny Flynn das neue Album mit seinen angestammten Musikern David Beauchamp (Schlagzeug), Adam Beach (Bass) und Joe Zeitlin (Cello). Dazu unterstützen ihn seine Schwester Lillie Flynn & Holly Holden als Gastvokalistinnen sowie Cosmo Sheldrake (Elektronik) und Dave Tattersall (Leadgitarre auf „The Landlord“).

Die schon jetzt erhältliche Single „Raising the Dead“ handelt vom Kennenlernen seiner neugeborenen Tochter: „Mein Vater ist gestorben, als ich gerade mal 18 Jahre alt war, und das war ein wirklich einschneidendes Erlebnis“, erzählt der Sänger und Schauspieler. „Ein Teil davon schwingt auch immer in allem mit, was ich schreibe; alle großen Verluste, die man erlebt, kommen durch diesen Kanal zum Vorschein. Als dann meine Tochter geboren wurde, hatte ich sofort dieses ganz starke Gefühl, dass sie sehr viel von meinem Vater hat. Und ich musste darüber lachen, über dieses Zyklische, in meiner Tochter meinen Vater zu sehen…“



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LIFT TO EXPERIENCE – Falling from Cloud 9 / These Are The Days

Lift To Experience Bildquelle Mute



SINGLE – LIFT TO EXPERIENCE – Falling from Cloud 9 / These Are The Days VÖ: 03.02.2017

Gleich nach ihrer triumphalen Wiedervereinigung in der Royal Festival Hall in London anlässlich des von Guy Garvey kuratierten Meltdown Festivals im Juni, kehrten Lift To Experience, Josh T. Pearson, Andy “The Boy” Young und Josh “The Bear” Browning ins The Echo Lab Studio in Denton, Texas, zurück. Dort, wo bereits das Originalalbum entstanden war, wurde es genau 15 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung gemeinsam mit Ton-Ingenieur Matt Pence von den Original-Tapes komplett neu gemischt und gemastert. Hört man genau hin, lässt sich sogar das Sausen von Pearsons Leslie Amp im Sound ausmachen. Full circle, as God intended. Josh T. Pearson: “Back in the studio neck deep in the heart of Texas where Lift recorded The Texas-Jerusalem Crossroads remixing the album the way it should have be mixed originally. It’s good to have our balls back after years spent being castrated.”

Aber der Reihe nach: Man kann davon ausgehen, dass die Briten Simon Raymonde und Robin Guthrie von der Dream Pop-Legende Cocteau Twins nicht so leicht zu beeindrucken sind. Als beide jedoch im Sommer 2000 eine texanische Band mit Namen Lift To Experience auf dem SXSW-Festival in Austin sehen, beschließen die beiden, die Band sofort für ihr Label Bella Union unter Vertrag zu nehmen.
Ihr einziges Album The Texas-Jerusalem Crossroads, ein 93-minütiger, biblischer Noise-Brocken aus dem Jahr 2001, gilt in der Szene als größte Offenbarung seit „Loveless“ von My Bloody Valentine. Josh T. Pearson, Sohn eines strengen Südstaaten-Predigers und Sänger der Band bezeichnet das Album noch heute als seine “Teenage-Sinfonie an Gott”. Ihr Aufstieg verlief rasant und war von nur kurzer Dauer. Nach Veröffentlichung ihres einzigen Albums implodierte die Band aufgrund einer Reihe kruder Tragödien.
Die kurze Zeitspanne ihrer Existenz reichte jedoch, um sie ins kollektive Gedächtnis nicht weniger Fans einzuschreiben. Unter ihnen John Peel, der die Band innerhalb von drei Monaten zu fünf Peel Sessions einlud – eine davon bleibt für immer Teil der 125 besten Peel Sessions aller Zeiten.
Infos: Mute

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DIE STERNE / BJÖRN BETON – Depressionen aus der Hölle

Björn Beto Bildquelle Rewika



DIE STERNE / BJÖRN BETON – Depressionen aus der Hölle (Single Edit) VÖ: 10.02.2017

BJÖRN BETON (von FETTES BROT) interpretiert Depressionen aus der Hölle (von DIE STERNE)…
Der Song ist aus dem gleichnamigen Album des ebenfalls am 10.02. erscheinenden Albums: „Mach’s Besser: 25 Jahre Die Sterne“

Roger Troutman und Zapp, Cameo oder The Times, Größen der frühen achtziger Jahre, die mit einem Schlauch im Mund auftreten mussten, weil sie sich für ein Instrument entschieden hatten, das damals als der letzte Schrei galt und wie so viele praktische Erfindungen aufgrund eines unpraktischen Nebeneffektes wieder aus der Mode gekommen ist. Die Musikrichtung, die auf diese optisch durchaus fragwürdige Weise mit Hilfe einer Talkbox entstanden ist, nennt man heute rückblickend Elektro-Funk. Im Rahmen des „Mach’s Besser“ Projekt hat sich Björn Beton zusammen mit seinem Mitstreiter Taco van Hettinga freiwillig auf dieses makabre Terrain begeben. Letzter ist übrigens nicht nur Live-Keyboarder bei Fettes Brot, sondern hat das gleich Amt zwischen 2010 und 2012 bei den Sternen inne gehabt. In dieser Zeit ist ja auch das „Disco“ Album der Sterne entstanden von dem der Song stammt, der jetzt in neuem Glanz erstrahlt.

Schwang in der Bezeichnung „Disco“ für das Album „24/7“ aus Sicht der Gitarrenfraktion unter den Sterne-Fans schon ein Vorwurf mit, wiegt das Heranziehen des ehemaligen Hassinstrumentes sämtlicher Punkveteranen jetzt natürlich noch mal ungleich schwerer. Das kann ja heiter werden.
Wir jedenfalls finden das Stück und diese Version unsagbar gut.

Zudem ist es die Lead-Single aus „Mach’s Besser: 25 Jahre Die Sterne“ dem jüngsten, ebenfalls am 10.02. erscheinenden Album von DIE STERNE – Freundinnen und Freunde, Bekannte. Vor- und Nachfahren zollen der Hamburger Band darauf mit eigenen Versionen ihrer liebsten Sterne-Stücke Tribut.
Das Video illustriert den Text mit Bildern des Wahnsinns der nuklearen Abschreckung der achtziger Jahre. Da schwingt Nostalgie mit und das Gefühl etwas überwunden zu haben. Aber ist das so? Oder taumeln wir nur von einem Abgrund zum anderen?
Infos: Rewika

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