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Adam Bryanbaum Wiltzie – Salero

Adam Bryanbaum Wiltzie - Salero



Adam Bryanbaum Wiltzie, die kreative Kraft hinter A Winged Victory For The Sullen und Stars Of The Lid, wird am 11. November den Soundtrack für den Non-Fiction Film „Salero“ auf Erased Tapes veröffentlichen.
Nachdem A Winged Victory For The Sullen und Stars Of The Lid bereits Kultstatus erlangt haben, hat Erased Tapes Koryphäe Adam Bryanbaum Wiltzie 2016 bereits Soundtracks für eine Vielzahl an Spielfilmen gefertigt, darunter Jail Lesperts „Iris“ und „The Yellow Birds“ von Alexandre Moors.

Mit dem nun folgenden Soundtrack für „Salero“ liefert Wiltzie jedoch eine seiner bisher besten Arbeiten ab – eine meisterhaft zusammengestellte Begleitung zu den ausgedehnten, kompromisslosen Bildern des Regisseurs Mike Plunkett. Der Film spielt in der bolivianischen Salar de Uyuni, der größten Salzwüste der Welt. Die Geschichte folgt den regionalen “Saleros“, die seit Generationen Salz abbauen und sich dadurch trotz dieser kargen Landschaft dennoch ein Leben verdienen konnten. Mit der Entdeckung großer Lithium Reserven jedoch – eines von der Elektroindustrie häufig verwendeten Minerals – unter der verdunsteten Erdoberfläche, die als Katalysator für die Ausbeutung der Umwelt und seiner Menschen dient, wird der drastische Effekt den die Industrialisierung auf einheimische Kulturen und Traditionen hat, unters Mikroskop gelegt.
Hier könnt ihr die erste Single ‘Lithium, The New Era’ hören: Lithium, The New Era


„Ich habe schon immer gesagt, dass es definitiv leichter ist durch schöne Bilder inspiriert zu werden neue Musik zu komponieren. Es war mir eine Freude Filmmusik zu diesem fesselnden Ort des endlosen, schimmernden Salzes kurz vor seinem drohenden Untergang zu schreiben. Ich war fasziniert durch diesen mythischen Raum und dessen Fähigkeit die Identität von Menschen zu definieren, die in seiner unmittelbaren Nähe wohnen, obwohl die riesige Salzwüste doch selbst zentraler Charakter sein könnte.“ – Adam Bryanbaum Wiltzie
Infos: Beats International

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MICK HARVEY – Baby Teeth, Wolfy Teeth

Mick Harvey Bildquelle MUTE


Wir sagten es bereits. Es dauerte 20 Jahre, bis Mick Harvey kürzlich mit Vol. 3 – Delirium Tremens an sein Serge Gainsbourg-Projekt, das er bereits in den 90ern begonnen hatte, anknüpfte. Nach der Akündigung von Vol. 4 – Intoxicated Women und dem zuletzt bereits veröffentlichten Vorab-Sampler gibt es nun das erste ganze Stück zu hören, die Vorab-Single “Baby Teeth, Wolfy Teeth”:
https://vimeo.com/178886353
DAS ALBUM ERSCHEINT AM 4. NOVEMBER 2016 VIA MUTE/GOODTOGO

“Baby Teeth, Wolfy Teeth” ist eine Übertragung des 1967er Duets “Dents de Lait, Dents de Loup”, das Gainsbourg gemeinsam mit France Gall eingesungen hat. Harvey wiederum singt es nun gemeinsam mit seinem Sohn Solomon.

Intoxicated Women enthält ohnehin hauptsächlich Duette und Songs, die Gainsbourg in den 1960ern schrieb, als er sich überaus erfolgreich als Singer/Songwriter versuchte und mit Künstlerinnen wie France Galle, Juliette Greco und Brigitte Bardot zusammenarbeitete.
Für Intoxicated Women hat sich Mick Harvey ebenfalls eine illustre Runde von Sängerinnen ins Studio gebeten. Darunter befinden sich Channthy Kak (Cambodian Space Project), die Australierin Xanthe Waite (Terry, Primo), Sophia Brous, Lyndelle-Jayne Spruyt, Jess Ribeiro sowie die deutsche Sängerin Andrea Schröder.


Mick Harvey über das Album:
“After the initial recordings for “Delirium Tremens” JP Shilo and I continued investigating the duets and female songs, many of which were unknown to me. So it became a voyage of discovery into quite a lot of material I hadn’t heard before. There are even a couple of songs for which the only versions existing from the 60s are from TV performances Serge gave.” (The Drowned One (La Noyée) und Wolfy Teeth (Dents de Lait, Dents de Loup)
Die Arbeit an den Alben Delirium Tremens und Intoxicated Women begann Ende 2015. Mit J.P. Shilo und seiner australischen Stammband nahm Harvey 10 Songs in den Birdland Studios in Melbourne auf. Dann zog man nach Berlin weiter und nahm dort mit Toby Dammit (The Stooges, Residents) und Bertrand Burgalat (vom französischen Label Tricatel) weitere 9 Songs auf. Letzterer hat schon für Volume 1 & 2 die Streicher arragiert.
Die so aufgenommenen Songs weckten Harveys Appetit auf mehr. Zurück in Melbourne ging die Arbeit an dem Material weiter und schnell war ein Sammelsurium für gleich zwei Alben beisammen. Als dann noch die oben genannten Sängerinnen mit an Bord waren, war die Arbeit an den zwei Alben komplett.
Mick Harvey
Infos: Mute

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All Diese Gewalt – Welt in Klammern

All diese Gewalt-Welt in Klammern Bildquelle Staatsakt


ALL DIESE GEWALT-WELT IN KLAMMERN
VÖ: 23.09.2016


Ozeanische Klanggischt umbraust unsere Ohren, Vögel zwitschern in Wipfeln, ein Wind weht Geräusche heran und davon; eine Kirchenorgel füllt gläubig brummend einen gewaltigen Raum; in der Gischt und unter dem Brummen kündet eine junge, hoffnungsvoll melancholische Stimme davon, dass es mehr gibt als wir uns vorstellen mögen: „Ich kann es spüren / hinter den Dingen / unter der Struktur“. Die Stimme kündet von der vergehenden Zeit und dem verheißungsvollen Schimmern des kommenden Tages – „morgen alles anders / morgen alles neu“ – sie lobpreist das reine Werden und den endlosen Wandel, die Schönheit der unaufhörlichen Transformation. Und so werdend und transformierend bewegt sich auch die Musik unter der singenden Stimme; sie bewegt sich unaufhörlich voran und dreht sich wieder in sich zurück, kreist und kreißt: Scheinbar stehende Töne beginnen allmählich nervös zu erzittern, um dann eine funkelnde Melodie freizulassen; aus klitzekleinen repetitiven Gitarrenfiguren entsteht ein episch sich sehnender Krach; pälaolithisches Keyboardpluckern und Spinettgeschepper verbinden sich zu einem fabelhaft flirrenden Fehlfarbengemälde.

So klingt die zeitlos gegenwärtigste Musik, die wir derzeit besitzen: Es ist die Musik von Max Rieger. Mit seiner Gruppe Die Nerven spielt der Universalgelehrte aus Stuttgart den schroffsten und tollsten, wundesten und zärtlichsten Noiserock des Landes; das Album FUN von 2014 ist ohne Frage ein Hauptwerk der deutschsprachigen Popmusik in diesem Jahrzehnt. Unter dem Namen All diese Gewalt hat Max Rieger nun sein zweites Soloalbum aufgenommen: Es heißt Welt in Klammern und ist ein dunkelbunt funkelnder Strauß aus Geräuschen, Drones, Vogelgezwitscher und wundervollen Melodien, die sich sogleich im Gehör zu verhaken beginnen. Es geht um das Wegfliegen und Loslassenkönnen, um Angst vor der Leichtigkeit und vor dem Verlust, aber auch um das Vertrauen in die heilenden Kräfte der Ambivalenz. Jeder Traum eine Falle heißt das dritte Stück – aber in die Traumfallen, die Max Rieger für uns aufgestellt hat, tapsen wir nur allzu gerne hinein.

All diese Gewalt bewegt sich entlang der musikalischen Linien, die man auch von Die Nerven kennt. Doch sind die schroffen Klänge und die splittrigen Abstraktionen des Postpunk in weiche, fließende Formen geflochten; nicht der Break, der überraschende Wechsel ist hier das Leitmotiv der Dramaturgie, sondern der unmerklich organische Wandel, an dessen Ende man sich fragt, wie man eigentlich in diesen Klang, in diese musikalische Sphäre gelangen konnte. Die Songs sind eigentlich keine Songs, sondern Kräftefelder – Geflechte aus Intensitäten, flirrende Muster: Klangbilder, die erst nachträglich sich in die Zeit zu erstrecken begonnen haben.

Darin spiegelt sich auch der Kontrast zu Max Riegers Musik mit Die Nerven. Deren Songs entstehen aus der hitzig-gemeinsamen Arbeit einer Band. Bei All diese Gewalt macht Rieger alles allein, mit kühler Ruhe und doch einem enormen Output; er schichtet Ideen und Sounds übereinander und lässt die Lieder in ihrer eigenen Geschwindigkeit wachsen. Über 160 Songs sind den letzten Jahren auf diese Weise entstanden, zwischen 2013 und Anfang 2016, in den Leerräumen zwischen Studioaufnahmen und Tourneen mit Die Nerven. Zehn von ihnen sind nun auf Welt in Klammern zu hören. Zwei- bis dreihundert Spuren finden sich in jedem Stück, jede von ihnen hat Max Rieger selbst eingespielt. Das Hauptarbeitsgerät war der Laptop in seinem Heimstudio; es sind aber auch Gitarre und Schlagzeug zu hören und viele Field Recordings: murmelnde Menschen, Tierstimmen, die Klänge von Städten, schließlich kleine minimalistische Muster, die sich rhythmisch langsam verschieben wie in der Musik von Steve Reich, den Rieger als zentrale Inspirationsquelle benennt.

Vor allem hört man Drones: tiefe, hohe, brummende, fiepende, vibrierende, mit sich selber rückkoppelnde Sounds. Für jedes einzelne Stück, sagt Rieger, hat er sich einen Drone zum Ausgangspunkt genommen, einen schwebenden, stehenden, verwehenden Ton. Dann hat er die Melodien dort hinein verflochten und die Rhythmen und schließlich die Texte. Um den „Klang an sich“, sagt Max Rieger, sei es ihm ebenso gegangen wie darum, „Popsongs zu erschaffen, die keine Wünsche mehr übrig lassen – aber das klappt in der Regel ja doch nicht“. Vielleicht könnte man sagen, dass Welt in Klammern ein avantgardistisches Drone-Album ist, das sich als unmittelbar eingängiges Popalbum tarnt. Oder umgekehrt: Jedenfalls ist dies die schönste und bewegendste, bestrickendste und klügste Platte, die man in diesem Jahr zu hören bekommen wird. Ich wüsste beim besten Willen nicht, welcher Wunsch da noch übrig bliebe.
– Jens Balzer
All diese Gewalt – Welt in Klammern
Written, performed, recorded, produced & mixed by Max Rieger, 2013 – 2016.
Mastered by Ralv Milberg.
Released September 23, 2016 by Staatsakt.

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Brandt Brauer Frick kündigen Album und Tour an!

Brandt Brauer Frick Bildquelle Beats International



Brandt Brauer Frick kündigen Album und Tour an! Außerdem erscheint der BBF Summer Mix!
Brandt Brauer Frick gehen im Herbst auf Tour. Zum ersten Mal werden sie von nur einem Lead Sänger, dem aus Kanada stammenden Sänger Beaver Sheppard und einem Chor begleitet.
Außerdem veröffentlichen Brandt Brauer Frick heute einen Sommer Mix, der unter folgendem Link angehört und geteilt werden kann: BBF Summer Mix

“We made a summer mix full of things that inspire us! We’re bringing the new show on the road this October and November, see the first wave of tour dates.” (Brandt Brauer Frick)
Daniel Brandt, Jan Brauer und Paul Frick sind bekannt geworden als ein Ensemble klassisch ausgebildeter Instrumentalisten, die Techno machen. Seit 2008 erkundet das in Berlin beheimatete Trio Dance-Music-Produktionen unter Verwendung unkonventioneller Kombinationen von Instrumenten und kompositorischen Methoden. Zudem haben sie eine illustre Karriere als Live-Performer vorzuweisen, von kleinen Clubs über Konzerthallen bis hin zu den größten Festivals: Glastonbury, Coachella, Montreux Jazz, Lincoln Center, Mutek, Sonar, Southbank, Centre Pompidou, Fabric, Berghain und die Kölner Philharmonie sind nur einige der Stationen. Die Genialität von Brandt Brauer Frick liegt in ihrer Fähigkeit, so ziemlich jede Kombination von Instrumenten dazu zu bringen, als Dance Music zu funktionieren. Ihr Debütalbum „You Make Me Real“ (2010) war eine Sammlung bestechender, minimalistischer Techno-Tracks, aufgenommen mit akustischen Instrumenten. Ihr Folgewerk „Mr. Machine“ (2011) wurde ein Live-Album, aufgenommen mit einem zehnköpfigen klassischen Ensemble. Mit „Miami“ (2013) bewegten sie sich von der Sparsamkeit ihrer ersten beiden Alben weg und schlugen eine neue Richtung ein – dunkler, funkiger und strukturell komplexer. Durch ihre bisherigen Veröffentlichungen und ihre anfänglichen Bühnenauftritte in förmlichen Anzügen erweckten sie den Eindruck eines klassischen „Neue Musik“-Ensembles, das Techno macht. Mit „Joy“, dem neuen Album, welches Ende des Jahres via !K7 Records/ Because Music/ Warner Music erscheint, ähneln sie eher einer experimentellen Rockband.

Live-Termine 2016
31 August – Berlin, DE – Popkulture Festival
27 October- New Fall Festival – Düsseldorf, Germany
28 October- Pitchfork Festival – Paris, France
29 October- New Fall Festival – Stuttgart, Germany
30 October- Deutsches Jazzfestival – Frankfurt, Germany
1 November Fri-Son – Fribourg, Switzerland
2 November – Bern CH – Dachstock-Reitechule
3 November – Zurich, CH – Theater Moods
5 November – Munich, DE – Strom
11 November – Hamburg, DE – Uebel & Gefahrlich
12 November – Leizpig, DE – Audioinvasion @ Gewandthaus
Infos: Beats International

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Amy Winehouse

special feature: Amy Winehouse
Montag, 8. August 2016
21.00 – 23.00 Uhr
Radio Darmstadt

Zum 5. Todestag von Amy Winehouse sendet Radio Darmstadt heute Abend special feature: Amy Winehouse. Die Sendung gibt Einblicke in die Gedankenwelt der Musikerin, Textübersetzungen, Interviewausschnitte und viel Musik.
Eine Hommage an diese wunderbare Künstlerin, die am 23. Juli 2011 mit 27 Jahre gestorben ist.

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Sam Coomes – Bugger Me

Sam Coomes-Bildquelle Domino


Sam Coomes – Bugger Me – VÖ 19.08.2016

Sam Coomes ist dem gut informierten Indie Fan vielleicht schon als eine Hälfte des bereits seit den frühen neunzigern aktiven LoFi Duos Quasi aus Portland bekannt. Die zweite Hälfte des Duos ist Janet Weiss, Exfrau von Sam Coomes und Schlagzeugerin von Sleater Kinney. Doch um die soll es hier nicht gehen, denn Bugger Me ist das erste Solo Album von Sam Coomes, der neben seiner Band Quasi auch mit Künstlern wie Elliott Smith, Built To Spill und Jandek zusammen gearbeitet hat. Bugger Me ist wie Suicide meets The Beach Boys, sagt Coomes über das Album und meint damit die nicht so komplexe Pet Sounds Phase der Beach Boys. Es soll ein unterhaltsames Album für Menschen sein, die mit Mainstream Entertainment nicht soviel anfangen können. Das ihm das gelungen ist, beweist das Album ganz unangestrengt innerhalb der ersten paar Songs.
Hier könnt ihr mal reinhören: Bugger Me

A Letter From Sam Coomes:

Transparency: it’s me, writing about myself. I couldn’t be bothered to hornswoggle someone or other to churn out some hypey bio, so we can forget the idea that this was written by a disinterested third party. They never are anyway. Let’s consider this something more like an “artist’s statement” like those you might see in some gallery – although I doubt this particular statement would fly with any normal gallery owner. But this is still nominally rock & roll, so fuck it.

Alright, let’s get the preliminaries out of the way, quickly as possible. (& here I commence the rightfully mocked practice of referring to myself in third person…whatever. I’m going to call myself “S.C.”) S.C. is probably best known as half of the long running underground pop duo Quasi, the other half being Janet Weiss, herself better known as the drummer for Sleater-Kinney. Quasi has managed to release nine or ten (depending on how you count) albums on such labels as Up, Domino, Touch and Go, Kill Rock Stars, and has toured all over the place for a couple decades or so. Concurrently S.C. has toured &/or recorded with a number of other bands/artists, such as Built to Spill, Elliott Smith, Jandek & numerous other less recognized names, & also worked as a producer (with above mentioned Built to Spill, for instance), scored underground films & art installations, etc., etc. In short, not a newcomer to the scene.

Which brings us to the issue at hand – Bugger Me, the first solo album under the given name “Sam Coomes”. A sympathetic promoter of a recent performance described the music as “Suicide meets Plastic Ono era John Lennon.” I’ll take that! But actually it’s probably a little more accurate to call it Suicide meets the Beach Boys. Not the sophisticated Pet Sounds Beach Boys, but more like “Surfer Girl” type stuff. More conscious reference points were Chris Montez, or Timmy Thomas. The idea was to keep to a rigorously minimalist aesthetic, and balance classicist impulses with an overtly non-mainstream approach. The fact that Bugger Me is a murky, maybe even a little creepy sounding album is no accident. It is entertainment music, but entertainment music meant for those not served by more mainstream entertainment music. Maybe one might want to take a break from Sheer Hellish Miasma & enjoy some simple tunes that maybe speak to the same sense of the absurd, that likewise reject commercialism & market-based aesthetics, & even now & again pay a little homage to the raw synthesizer noise we have grown to love & even crave. Maybe timeworn themes such as love & war still resonate in the dusty backrooms of your mind (indeed maybe they are the only themes which do so).

And maybe, in a time where anyone with a computer & enough time on their hands can micro-manage a given piece of music to the nth degree; can process, arrange, edit & otherwise wheedle a song into a state-of-the-art showcase of outclevering the next guy… maybe allowing a song to exist at its most basic level – just voice, accompanying instrument (in this case, organ), & a very basic rhythmic element (in this case a circa mid-‘60s rhythm box {non-programmable, not even really a drum machine} named “Conny”) – maybe this is a means to not only subvert market-based (or, almost equivalently, technology-based) standards of production, but also a means to keep the music & the performance of the music honest. This is assuming of course that honesty is a good thing, or at least is considered a good thing by those unmoved by mainstream entertainment music, which often reeks of dishonesty. Whether this is a safe assumption, who knows? Actually, I’m suspicious of people proclaiming their own honesty – so forget it. Certainly, its artifice. But the intent is honest artifice – like the original King Kong, as opposed to the remakes. If King Kong for you means Willis O’Brien rather than Dino De Laurentis or Peter Jackson, then you probably have an idea of what I’m driving at.
Infos: Domino

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Nouvelle Vague – EP „Athol-Brose“

Nouvelle Vague Bildquelle Beats International


Nouvelle Vague veröffentlichen die EP „Athol-Brose“ am 2. September. Das neue Album erscheint noch in diesem Jahr!

New Wave und Punk werden zu Bossa Nova und Easy Listening, ursprünglich knallharte Ansagen werden von viel sanfteren Frauenstimmen interpretiert – so lautet der Ansatz, den Marc Collin und Olivier Libaux seit über zehn Jahren mit ihrem Cover-Projekt Nouvelle Vague verfolgen.

Indem die beiden französischen Produzenten und Multiinstrumentalisten den Kanon der Punk- und Postpunk-Ära neu interpretieren, ihn drosseln und durch ihren unverwechselbaren Filter schicken, haben Nouvelle Vague nicht nur das Covern von Klassikern wieder salonfähig gemacht, sondern auch immer wieder neue (weibliche) Gesangstalente ins Rampenlicht befördert – unter anderem Camille, Phoebe Killdeer (deren Song „Fade Out Lines“ unlängst von The Avener als Remix in die europäischen Charts katapultiert wurde), Nadeah, Mélanie Pain sowie, ganz aktuell, Liset Alea.

Seit 2011 jedoch ist keine neue Aufnahme mehr erschienen; stattdessen konzentrierten sich Nouvelle Vague auf ein innovatives Live-Konzept, das sie gemeinsam mit dem legendären Jean-Charles de Castelbajac („Ceremony“, „Dawn Of Innocence“) entwickelten und parallel dazu ganz neue Projekte in Angriff nahmen: Olivier interpretierte QOTSA mit Uncovered Queens Of The Stone Age, während sich Marc mit dem Projekt Bristol vor ganz anderen Originalen verneigte und sich obendrein auf sein Label Kwaidan konzentrierte.

Nach der bereits am 02.09. erscheinenden EP „Athol-Brose“ kommt noch in diesem Jahr das neue Album, auf dem Marc Collin und Olivier Libaux Punk- und Postpunk-Klassiker in der unverwechselbaren Nouvelle-Vague-Art interpretieren – sowie, zum ersten Mal überhaupt, auch eigene Kompositionen präsentieren.

Nouvelle Vague Live: 22.11.2016 – Hamburg, Uebel & Gefährlich + 23.11.2016 – Berlin, Postbahnhof
Infos: Beats International

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Sven Helbig – I Eat The Sun And Drink The Rain

Sven Helbig Bildquelle Rewika


Sven Helbig – I Eat The Sun And Drink The Rain
VÖ: 09.09.2016


I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN ist ein Werk für Chor und Electronics. Sven Helbig hat damit ein Konzeptalbum geschaffen, in dem er sowohl als Komponist als auch als Autor fast aller Liedtexte in Erscheinung tritt. In den zehn neuen Stücken dreht sich alles um menschliche Hoffnungen und Sehnsüchte in einer bedrückenden Gegenwart.
In dem klanggewaltigen Werk treffen zarte Chorflächen auf pulsierende Synthesizer. Erhabene A-Cappella-Akkorde schichten sich über digitale Klangschöpfungen.
I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN ist die konsequente Weiterentwicklung des musikalischen Prinzips der POCKET SYMPHONIES und POCKET SYMPHONIES ELECTRONICA. Hier finden sich volksliedhafte Stücke („Abendglühen“) neben feinen harmonischen Verwebungen à la Arvo Pärt („Kyrie“) und minimaler Drone-Music („Ich geh‘ dir nach“).
Die Einspielung entstand mit dem Vocalconsort Berlin unter der Leitung des renommierten Dirigenten Kristjan Järvi. Helbig führt damit die künstlerische Zusammenarbeit mit Järvi fort, die bereits seit den POCKET SYMPHONIES besteht. Das Vocalconsort Berlin gilt als einer der besten und facettenreichsten Chöre Deutschlands.
In den zehn Episoden von I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN beschreibt Sven Helbig die menschliche Seele als kleinen aber wundervollen Teil der Natur. Er schickt den Zuhörer auf eine poetische Reise auf der Suche nach dem Menschlichen in einer hochtechnisierten Welt. Ohne ins Verkünden zu verfallen, wirft er Fragen auf:
Wo bleibt der Mensch in der Welt künstlicher Intelligenz?
Was geschieht mit sozialen Beziehungen in Zeiten digitaler Entfremdung?
Wie wollen wir leben, wenn wir uns über die Natur erheben und sie zerstören?



Der italienische Philosoph und Autor Giacomo Leopardi stellte ähnliche Fragen bereits im 19. Jahrhundert. Sein Gedicht „L’infinito“ ist neben den traditionellen „Kyrie Eleison“ und „Agnus Dei“ der einzige Fremdtext in I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN. Das titelgebende „Como El Son“ (I Eat The Sun) ist eine hymnische Vision auf die Idee eines erfüllten Lebens.
I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN geht als Live-Projekt auf Tour. Die Visuals stammen von dem Isländischen Künstler Máni Sigfussen, der auch die Bildwelten für Ólafur Arnalds und Kiasmos schuf. Der Chor wurde von der Berliner Modedesignerin Esther Perbandt mit eigens gestalteten Kostümen ausgestattet.

Kurzbiografien

Sven Helbig stammt aus Eisenhüttenstadt und lebt in Dresden. Er gehört zur jüngeren Komponistengeneration, für die Grenzen zwischen der klassischen Orchesterwelt, experimenteller Kunst und Popmusik nicht mehr existieren. Er komponiert Chor-, Orchester- und Kammermusikwerke für die klassische Konzertbühne und tourt Solo mit elektronischer Musik. In den Solo-Konzerten bearbeitet er seine Orchesterkompositionen radikal – zerlegt sie und lässt sie aus elektronischen Clustern neu entstehen. Verfremdete Vibraphonklänge, Synthesizersurogate und Breakcore-Kaskaden gehören dabei zu seinem musikalischen Arsenal.
Sven Helbig ist „Composer in Residence“ am Deutschen Nationaltheater in Weimar, an der Universität Leipzig und der Nationaluniversität San Martin in Buenos Aires. Beim Traditionslabel Deutsche Grammophon erschien sein Debüt POCKET SYMPHONIES.
Im September 2016 veröffentlicht er das Chorwerk I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN auf NEUE MEISTER. Sven Helbig ist Mitbegründer der Dresdner Sinfoniker, dem ersten europäischen Orchester für ausschließlich zeitgenössische Musik.

Kristjan Järvi
Der in Estland geborene Dirigent Kristjan Järvi ist einer der innovativsten Programmgestalter der klassischen Szene. Als Dirigent und Gestalter von originellen und genreübergreifenden Projekten bringt er seine individuelle Einstellung und einen Stil zum Tragen, die seine Konzerte zu „lebensaufwertenden Erfahrungen“ (Herald Scotland) machen. Seine bahnbrechenden Ideen verwirklicht er mit vier Ensembles: als Gründer und Dirigent des New Yorker Absolute Ensembles und des Baltic Sea Youth Philharmonic, als Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters und des Gstaad Festival Orchestra. Zu seinen Engagements als Gastdirigent zählen Auftritte mit dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre National de France und dem Orchestre de Paris. 2012 feierte er sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern. 2015 erhielt er den European Culture Award für sein Schaffen.

Vocalconsort Berlin
Das Vocalconsort Berlin wurde 2003 gegründet. Das in Berlin beheimatete Ensemble ist insbesondere auf die Musik des Frühbarock und Barock spezialisiert, darüber hinaus präsentiert es jedoch auch Werke der Romantik und zeitgenössische Musik. Das dynamische Klangbild des Vocalconsort Berlin findet sowohl in der Zusammenarbeit mit renommierten Dirigenten wie Marcus Creed, Pablo Heras-Casado, René Jacobs, Daniel Reuss und Ottavio Dantone als auch mit exzellenten Orchestern wie dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik, dem Sharoun Ensemble und dem Ensemble Musikfabrik seine künstlerische Entsprechung. Auf der Bühne arbeitet das Vocalconsort Berlin mit international erfolgreichen Regisseuren und Choreografen wie Sasha Waltz, Hans-Werner Kroesinger, Barrie Kosky und Luk Perceval zusammen. Das Vocalconsort Berlin erhielt für seine Arbeit bereits den »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« und den »ECHO Klassik«.

Neue Meister
Auf Neue Meister versammelt Berlin Classics neue notierte Musik von Komponisten der Gegenwart, die sich als ein Teil der zeitgenössischen Musikkultur verstehen und technologische Entwicklungen ebenso reflektieren, wie sie den Austausch mit unterschiedlichen Kulturen suchen. Das musikalische Spektrum reicht vom minimalistischen Piano Federico Albaneses über das große Orchesterwerk von Christian Jost zum elektroakustischen-Trio von eben Johannes Motschmann und dem elektronisch gebrochenen Chorwerk Sven Helbigs. Unterstützt von einer eigenen Konzertserie mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin, knüpft Neue Meister an eine klassische Musikkultur an, in der die Aufführung neu-geschriebener Musik im Mittelpunkt stand und verdeutlicht, dass die heutigen Komponisten die alten Meister von morgen sind. Zugleich führt Berlin Classics mit Neue Meister die Tradition des eigenen Labels fort, in der Komponisten wie Hanns Eisler, Kurt Weill oder Paul Dessau eine wichtige Rolle spielten. Komponisten, die auf dem Label und innerhalb der Konzertserie „Neue Meister“ präsentiert werden sind u.a.: Matthew Herbert, Henrik Schwarz, Facil Say.

Live:

23.09.2016 – HAMBURG, REEPERBAHNFESTIVAL
21.10.2016 – WEIMAR, DEUTSCHES NATIONALTHEATER
wird fortgesetzt
Infos: Rewika

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Douglas Dare Album Ankündigung – Erste Single ‘Doublethink’

Douglas Dare Bildquelle Beats International


Erased Tapes News: Douglas Dare Album Ankündigung – Erste Single ‘Doublethink’ erscheint vorab!

Nach seinem gefeierten Debüt ‘Whelm’ kehrt der Londoner Singer-Songwriter und Pianist Douglas Dare am 14. Oktober mit seinem zweiten Album ‘Aforger’ zurück, welches via Erased Tapes/ Indigo als CD/ LP und Download erscheinen wird.

Hier ein Vorgeschmack und erste Single ‘Doublethink’, welche am 27.7.2016 erschienen ist: Doublethink

In einem digitalen Zeitalter, in dem Erinnerungen durch Pixel imitiert werden und Identität so formbar wie auch statisch ist, hinterfragt Douglas Dares neues Album die Grenzen zwischen Realität und Fiktion.
Inspiriert durch jüngste Ereignisse und Offenbarungen aus seinem eigenen Leben, zeigt sich Dare verletzlicher denn je, während er uns gleichzeitig mit unserer eigenen Besessenheit von Realität und Technologie konfrontiert.
‘Aforger’ wurde in den berühmten Abbey Road Studios gemastert und von seinem langjährigen Kompagnon Fabian Prynn produziert. In der folgenden Konversation entblößt Douglas Teile seines persönlichen Lebensweges und seine Erkenntnisse, welche zu diesen Aufnahmen geführt haben.
Nachdem er als Support mit Größen wie Ólafur Arnalds, Nils Frahm und Fink auf Welttournee war, gefolgt von eigenen europäischen Headline-Tourneen in 2014 und 2015, wird Douglas diesen Herbst für ein paar ausgewählte Shows in London und weiteren Städten Europas zurückkehren.

In einer Konversation mit Douglas Dare am 11. Juli 2016:
Der Albumtitel spielt mit dem englischen Wort für einen Fälscher (a forger) also jemanden, der Imitationen oder Kopien von Dingen herstellt, diese zu etwas neuem umarbeitet und dadurch zum Schaffer von etwas wird das nicht mehr real ist.
Bevor ich damit begann diese Platte zu schreiben, outete ich mich gegenüber meinem Vater und kam gerade aus einer langen Beziehung. Beides war sehr herausfordernd für mich und hinterfragte meine Vorstellung von Identität und Realität. Diese Gedanken finden sich auch auf meinem Album wieder und formen den Kern von Aforger. Ich war fest entschlossen kein Trennungsalbum zu schreiben oder etwas zu wiederholen, das ich bereits gemacht hatte.
Ich bin auf einer ziemlich isolierten Farm in Dorset, Südengland aufgewachsen, umgeben von Feldern und sonst fast nichts. Meine Mutter gab zu Hause Klavierunterricht; wir hatten keinen Computer, kein Internet und keine Handys. Im Grunde lebt meine Familie noch heute so. Dies ist natürlich Welten entfernt von dem Leben, das ich heute in London führe, in dem Technologie alles was ich tue zu dominieren scheint.
Nachdem ich herausfand, dass mein Freund ein Doppelleben führte, verfolgte mich die Frage darüber, was denn überhaupt real ist. Daher schien es mir angebracht George Orwells 1984 noch einmal zu lesen. Orwell schildert das Konzept von Realitätskontrolle und Doublethink und dies traf einen Nerv bei mir. Die Idee, dass Wahrheit lenkbar oder veränderbar ist und wir dazu in der Lage sein könnten gleichzeitig zwei widersprüchliche Überzeugungen nebeneinander für wahr zu halten. In meinem Fall war Unwissenheit mein Schutz von der Wahrheit, und Unwissenheit ist ja bekanntlich ein Segen, bis man halt nicht mehr unwissend ist.
Binary schildert den Gedanken, dass uns die Technologie erlaubt weiterzuleben, nachdem wir nicht mehr hier sind. Ein Verwandter von mir hatte ein Foto eines verstorbenen Elternteils als Hintergrundbild auf seinem Telefon. Ein Freund sah dies und fragte:?Wie kannst du denn das Bild dort haben, nur um dich ständig an Deinen Verlust zu erinnern? Mein Verwandter antwortete: Nein, ich muss es dort haben, um mich daran zu erinnern, dass sie hier sind.
Dies berührte mich und ich dachte: Okay, das ist zwar nur ein Bild für mich, aber es ist mehr als eine bloße Erinnerung oder Vergewisserung. Es ist eine Realität. Zugleich fand ich mich geplagt von den digitalen Erinnerungen an meinen Ex-Partner und wünschte mir, dass diese verschwinden würde. Ich musste realisieren, dass es doch nur Pixel auf einem Bildschirm waren.

Ich glaube New York kann als ein fabrizierter, magischer Ort gesehen werden. Ich war mit meinem Freund dort, nachdem ich in den USA tourte, und als ich nach London zurückkehrte begann ich all diese Lügen zu erkennen und alles zu hinterfragen. Ich fragte mich sogar, ob New York überhaupt passiert ist. New York ist ein Song, der genau das Gefühl beschreibt nicht zu wissen wem oder was man glauben soll? beängstigend und magisch zugleich.
Ich wollte, dass die Songtexte so ehrlich wie möglich sind. Das Album setzt sich mit so viel Unehrlichkeit auseinander, sodass ich beschloss, dass die Texte einen Ausgleich dazu sein sollten. Ich war von Björks Album Vulnicura inspiriert und wie alles in aller Ehrlichkeit fast schon seltsam scheint. Wie bereits mein erstes Album, begann Aforger als Poesie, aber ich versuchte bewusst weniger poetisch zu schreiben. Oh Father etwa, ist ein Beispiel für absolute Unzweideutigkeit. Der Song ist mit Sicherheit der persönlichste, den ich je veröffentlicht habe; und zu wissen, dass Menschen diesen hören könnten, macht mich sehr verletzlich. Im Moment ist dies das realste Gefühl von allen für mich.

TRACKLISTE:
1. Doublethink
2. Greenhouse
3. Oh Father
4. New York
5. The Edge
6. Binary
7. Stranger
8. Venus
9. Thinking of Him
10. Rex

OFFIZIELLE WEBSEITEN:
www.aforger.com
www.douglasdare.com
www.erasedtapes.com
Infos: Beats International

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New Order – People On The High Line

New Order Bildquelle Mute


New Order – People On The High Line VÖ: 29.07.16

Als Joy Division vertonten sie das Vakuum nach dem Punk. Als Nachfolgeband New Order gestalteten sie die New Wave Bewegung maßgebend mit.
Dabei waren New Order nie ein One Hit Wonder. Über 35 Jahre später treten sie schließlich als Headliner des Glastonbury Festivals auf. Zur Prime Time begeisterten sie kürzlich die Massen mit Klassikern wie Blue Monday oder auch frischen Hits wie Restless aus ihrem aktuellen Studioalbum Music Complete.

Ihre neue Single People On The High Line dagegen könnten sie sich für die Setlist ihres Auftritt beim Berliner Lollapalooza Festival im September aufgehoben haben. Denn nicht zuletzt durch das Featuring von Elly Jackson (alias La Roux) bestach der Song bereits auf dem Album als absolutes Highlight.
Mit People On The High Line verwandeln New Order satte Pop, Disco und Funk Elemente spielerisch in eine echte Sommer Hymne. Kein Wunder also, dass sie immer noch Festival Lieblinge sind.
Hier könnt ihr den Song hören: People On The High Line

LIVE
10.09.16 Berlin, Lollapalooza Festival
Infos: MUTE

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