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Johnny Flynn – Raising The Dead

Johnny Flynn Bildquelle Beats International


Pünktlich zum Jahresauftakt hat der britische Musiker und Schauspieler Johnny Flynn sein mit Spannung erwartetes viertes Album angekündigt: „Sillion“ heißt das kommende Werk, das am 24. März via Transgressive Records erscheinen wird. Die erste Single „Raising the Dead“ gibt es bereits zu hören.

In mehreren Phasen über einen langen Zeitraum herangereift, unterbrochen von Abschnitten, in denen er sich vermehrt der Schauspielerei oder auch seiner jungen Familie gewidmet hat, handelt „Sillion“ vom menschlichen Bestreben, eins zu werden mit der Welt, der Erde, von der wir doch stets getrennt bleiben müssen. Die Titel seiner Veröffentlichungen sind für den Briten mit der Zeit zunehmend bedeutender geworden, und „Sillion“ – ein extrem seltenes Wort, das für einen harten, glänzenden, frisch aufgepflügten Ackerboden steht – reiht sich da perfekt ein, denn die verschiedenen Elemente, die darin mitschwingen (Freundschaft, Politik, Poesie) beschreiben sehr gut die Grundstimmung und Ausrichtung der neuen LP.

Aufgenommen hat Johnny Flynn das neue Album mit seinen angestammten Musikern David Beauchamp (Schlagzeug), Adam Beach (Bass) und Joe Zeitlin (Cello). Dazu unterstützen ihn seine Schwester Lillie Flynn & Holly Holden als Gastvokalistinnen sowie Cosmo Sheldrake (Elektronik) und Dave Tattersall (Leadgitarre auf „The Landlord“).

Die schon jetzt erhältliche Single „Raising the Dead“ handelt vom Kennenlernen seiner neugeborenen Tochter: „Mein Vater ist gestorben, als ich gerade mal 18 Jahre alt war, und das war ein wirklich einschneidendes Erlebnis“, erzählt der Sänger und Schauspieler. „Ein Teil davon schwingt auch immer in allem mit, was ich schreibe; alle großen Verluste, die man erlebt, kommen durch diesen Kanal zum Vorschein. Als dann meine Tochter geboren wurde, hatte ich sofort dieses ganz starke Gefühl, dass sie sehr viel von meinem Vater hat. Und ich musste darüber lachen, über dieses Zyklische, in meiner Tochter meinen Vater zu sehen…“



Infos: Beats International

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LIFT TO EXPERIENCE – Falling from Cloud 9 / These Are The Days

Lift To Experience Bildquelle Mute



SINGLE – LIFT TO EXPERIENCE – Falling from Cloud 9 / These Are The Days VÖ: 03.02.2017

Gleich nach ihrer triumphalen Wiedervereinigung in der Royal Festival Hall in London anlässlich des von Guy Garvey kuratierten Meltdown Festivals im Juni, kehrten Lift To Experience, Josh T. Pearson, Andy “The Boy” Young und Josh “The Bear” Browning ins The Echo Lab Studio in Denton, Texas, zurück. Dort, wo bereits das Originalalbum entstanden war, wurde es genau 15 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung gemeinsam mit Ton-Ingenieur Matt Pence von den Original-Tapes komplett neu gemischt und gemastert. Hört man genau hin, lässt sich sogar das Sausen von Pearsons Leslie Amp im Sound ausmachen. Full circle, as God intended. Josh T. Pearson: “Back in the studio neck deep in the heart of Texas where Lift recorded The Texas-Jerusalem Crossroads remixing the album the way it should have be mixed originally. It’s good to have our balls back after years spent being castrated.”

Aber der Reihe nach: Man kann davon ausgehen, dass die Briten Simon Raymonde und Robin Guthrie von der Dream Pop-Legende Cocteau Twins nicht so leicht zu beeindrucken sind. Als beide jedoch im Sommer 2000 eine texanische Band mit Namen Lift To Experience auf dem SXSW-Festival in Austin sehen, beschließen die beiden, die Band sofort für ihr Label Bella Union unter Vertrag zu nehmen.
Ihr einziges Album The Texas-Jerusalem Crossroads, ein 93-minütiger, biblischer Noise-Brocken aus dem Jahr 2001, gilt in der Szene als größte Offenbarung seit „Loveless“ von My Bloody Valentine. Josh T. Pearson, Sohn eines strengen Südstaaten-Predigers und Sänger der Band bezeichnet das Album noch heute als seine “Teenage-Sinfonie an Gott”. Ihr Aufstieg verlief rasant und war von nur kurzer Dauer. Nach Veröffentlichung ihres einzigen Albums implodierte die Band aufgrund einer Reihe kruder Tragödien.
Die kurze Zeitspanne ihrer Existenz reichte jedoch, um sie ins kollektive Gedächtnis nicht weniger Fans einzuschreiben. Unter ihnen John Peel, der die Band innerhalb von drei Monaten zu fünf Peel Sessions einlud – eine davon bleibt für immer Teil der 125 besten Peel Sessions aller Zeiten.
Infos: Mute

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DIE STERNE / BJÖRN BETON – Depressionen aus der Hölle

Björn Beto Bildquelle Rewika



DIE STERNE / BJÖRN BETON – Depressionen aus der Hölle (Single Edit) VÖ: 10.02.2017

BJÖRN BETON (von FETTES BROT) interpretiert Depressionen aus der Hölle (von DIE STERNE)…
Der Song ist aus dem gleichnamigen Album des ebenfalls am 10.02. erscheinenden Albums: „Mach’s Besser: 25 Jahre Die Sterne“

Roger Troutman und Zapp, Cameo oder The Times, Größen der frühen achtziger Jahre, die mit einem Schlauch im Mund auftreten mussten, weil sie sich für ein Instrument entschieden hatten, das damals als der letzte Schrei galt und wie so viele praktische Erfindungen aufgrund eines unpraktischen Nebeneffektes wieder aus der Mode gekommen ist. Die Musikrichtung, die auf diese optisch durchaus fragwürdige Weise mit Hilfe einer Talkbox entstanden ist, nennt man heute rückblickend Elektro-Funk. Im Rahmen des „Mach’s Besser“ Projekt hat sich Björn Beton zusammen mit seinem Mitstreiter Taco van Hettinga freiwillig auf dieses makabre Terrain begeben. Letzter ist übrigens nicht nur Live-Keyboarder bei Fettes Brot, sondern hat das gleich Amt zwischen 2010 und 2012 bei den Sternen inne gehabt. In dieser Zeit ist ja auch das „Disco“ Album der Sterne entstanden von dem der Song stammt, der jetzt in neuem Glanz erstrahlt.

Schwang in der Bezeichnung „Disco“ für das Album „24/7“ aus Sicht der Gitarrenfraktion unter den Sterne-Fans schon ein Vorwurf mit, wiegt das Heranziehen des ehemaligen Hassinstrumentes sämtlicher Punkveteranen jetzt natürlich noch mal ungleich schwerer. Das kann ja heiter werden.
Wir jedenfalls finden das Stück und diese Version unsagbar gut.

Zudem ist es die Lead-Single aus „Mach’s Besser: 25 Jahre Die Sterne“ dem jüngsten, ebenfalls am 10.02. erscheinenden Album von DIE STERNE – Freundinnen und Freunde, Bekannte. Vor- und Nachfahren zollen der Hamburger Band darauf mit eigenen Versionen ihrer liebsten Sterne-Stücke Tribut.
Das Video illustriert den Text mit Bildern des Wahnsinns der nuklearen Abschreckung der achtziger Jahre. Da schwingt Nostalgie mit und das Gefühl etwas überwunden zu haben. Aber ist das so? Oder taumeln wir nur von einem Abgrund zum anderen?
Infos: Rewika

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David Bowie

8. Januar 2017. Heute wäre David Bowie 70 Jahre alt geworden.

“I don’t know were I’m going from here,
but I promise it won’t be boring.”
David Bowie

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Happy New Year 2017

Ein gutes und friedliches NEUES JAHR 2017 wünscht special feature.

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Patti Smith – Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag

30.12.2016 – Patti Smith ist heute 70 Jahre alt geworden – HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH.

Patti Smith umarmt mit Worten das Leben. Sie ist keine die sich unterwirft, unablässig steht sie für Freiheit, Liebe und Widerstand.

Sängerin, Frontfrau, Performerin, Mystikerin, Dichterin, Malerin, Fotografin – das ist Patti Smith. In großer Verehrung – special feature.

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Friedliche und frohe Weihnachten

Friedliche und frohe Weihnachten wünscht euch allen special feature.

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mESMO – hOME tO yOU

mESMO Bildquelle staatsakt


mESMO – hOME tO yOU VÖ: 16.12.2016

“Zurück zu Dir, das war ein hartes Jahr, aber ich fahre zurück zu dir nach Hause…“

In bester Chris Rea-Manier schmachtet sich Gastsänger Zwanie Jonson am Jahresende durch „Home to you“, die erste Single des Berliner Pop-Duos mESMO.
mESMO?! Nie gehört. Logisch, denn „Home To You“ ist ihre erste Veröffentlichung ever.
Hinter mESMO verbergen sich Vredeber Albrecht und Lars Precht, also quasi die Hälfte der letzten verbotenen Früchte-Inkarnation von Blumfeld (Bass+Keyboards).
Vredeber Albrecht ist noch heute berühmt und berüchtigt als Begründer der legendären Berliner Fake-Galerie BerlinTokyo oder auch als Kopf hinter dem Ladomat-Electropop-Projekt Commercial Breakup.
Lars Precht ist dem ein oder anderen sicher noch gut in Erinnerung geblieben als Bassist der Hamburger Pop-Connaisseure Veranda Music.
Als mESMO haben Precht und Albrecht gemeinsam über drei Jahre an ihrem Debüt-Album „The Same Inside“ gearbeitet, auf dem neben Zwanie Jonson auch Dirk Von Lowtzow, Justine Electra, Jens Friebe, Torsun von Egotronic oder Nicolai von Schweder-Schreiner (ebenfalls Veranda Music) als Gastsänger und Gastsängerinnen zu hören sein werden…

„The Same Inside“ erscheint am 31.03.2017 auf staatsakt.
Infos: staatsakt

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PARDON MS. ARDEN – Single: INDISCREET ROMANCE VÖ: 9.12.2016



Manche sagen, Gitarrenmusik sei ‘out’. Das sagen zumindest einige der Leute, die denken, dass sie sagen, was ‘In’ ist. Ein Blick auf den Werdegang der Indie-Rocker Pardon Ms. Arden aber stellt diese Theorie dann doch etwas in Frage. Denn das Quartett aus München hat sich in den vergangenen Jahren eine große Fanbase in ganz Europa erspielt.

Headliner-Konzerte in Deutschland, Österreich, Italien und Großbritannien, einen Song auf MTV, Support-Tourneen für Acts wie The Rifles, The Courteeners, Grouplove und Young The Giant, Festival-Shows beim Frequency Festival in Österreich oder dem Sziget-Festival in Budapest – mit ihren eingängigen Songs, irgendwo zwischen den Hymnen von Oasis und dem Spirit der College-Punkrock-Gemeinde, und ihren euphorisch-schweißtreibendenLive-Shows hat sich Band den Ruf eingehandelt, eine der ‘größten Indie-Hoffnungen der Republik’ zu sein – so hat es jedenfalls die Süddeutsche Zeitung formuliert, die ja auch mal ganz gerne sagt, was ‘In’ und was ‘Out’ ist.

Jetzt melden sich Nick, Tom, Alex und Franz mit der neuen Single ‘Indiscreet Romance’ als Vorbote der im Februar erscheinenden EP ‘Ambitions’ zurück. Dabei stellt die Single eine Essenz des Sounds von Pardon Ms. Arden dar: Punkiger Indie-Rock mit einem Refrain, der hymnisch und catchy zugleich ist, eine Melodie, die Euphorie auslöst und nicht nur ins Herz sondern auch in die Beine geht.

Nach einer Mini-Tour durch Deutschlands Süden im Januar kommt das Quartett im Frühjahr auf ausgiebige Tournee durch die Republik – und beweist dort einmal mehr, dass Gitarrenmusik ganz und gar nicht ‘Out’ ist, wenn sie mit Leidenschaft, Power und einer ganzen Menge Herzblut gemacht ist. (Bettina Koch, LAX Magazine)
Infos: mmp.mute.music.promotion

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special feature: Jim Morrison



special feature: Jim Morrison
Montag, 12. Dezember 2016
21.00 – 23.00 Uhr

Radio Darmstadt und jetzt in der Mediathek:
The Doors

Jim Morrison, legendärer Frontman der amerikanischen Band The Doors, hatte am 08.12.2016 Geburtstag, er wäre 73 Jahre alt geworden.

Die Welt ist im Umbruch, Werte zerfallen, neue entstehen. Was die einen als erfreulich willkommen heißen, verängstigt die anderen. Das war in den 1960er Jahren so und ist heute auch nicht viel anders.

Jim Morrison äußerte sich zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen – und so ist die Botschaft der Doors heute bedeutender denn je.

The Doors spielten in ihrer ursprünglichen Formation von 1965-1971. Sie gehen auf Kollisionskurs mit den herrschenden Moral und Wertvorstellungen. Die Musik und die Texte reflektieren die Empörung und die Unruhe in einer Gesellschaft, die in Frage gestellt wird.

Die Sendung special feature: The Doors gibt Einblicke in die Gedankenwelt der Musiker, Textübersetzungen, Interviewausschnitte und viel Musik.
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